Arbeitsmarkt für Fach- und Führungskräfte 2026: offene Stellen und Job-Trends
Wer 2026 den Jobwechsel in eine neue Führungsposition plant, bewirbt sich in einem engeren Markt. In Deutschland sank die Zahl der offenen Stellen im zweiten Quartal auf rund 1 Million, den niedrigsten Stand seit 2016, abgesehen von den Corona-Lockdowns. Österreich meldet ebenfalls weniger offene Stellen, die Schweiz mehr.
- Deutschland
- rund 1 Million offene Stellen [1]IAB-Stellenerhebung, 2. Quartal 2026
- Österreich
- 123.400 offene Stellen [2]Statistik Austria, 2. Quartal 2026
- Schweiz
- 98.700 offene Stellen [3]Bundesamt für Statistik, 2. Quartal 2026
- Jobanzeigen für Fachkräfte
- 36 % des Stands vom 1. Quartal 2015 [4]Hays-Fachkräfte-Index, 2. Quartal 2026
- Berufe mit Fachkräftemangel
- 157, sechs weniger als im Vorjahr [5]Bundesagentur für Arbeit, Engpassanalyse 2025
- Einstellungspläne der Firmen
- 95,1 Punkte, noch keine echte Erholung [6]ifo Beschäftigungsbarometer, September 2026
Gehalt und Job-Trends in 14 Bereichen.
Weniger offene Stellen in Deutschland und Österreich, mehr in der Schweiz.
Hays zählte im zweiten Quartal 2026 in allen Berufsgruppen weniger Jobanzeigen als im ersten Quartal, auch für Fach- und Führungskräfte.[4] Die größten Engpässe sieht die Bundesagentur für Arbeit weiter in Pflege, Gesundheit, Bau und Handwerk.[5]
offene Stellen in Deutschland gegenüber dem ersten Quartal, das sind 129.800 Stellen weniger, und 3 Prozent weniger als ein Jahr zuvor [1]
offene Stellen in Österreich gegenüber dem Vorjahr, im Schnitt waren 123.400 Stellen unbesetzt [2]
offene Stellen in der Schweiz gegenüber dem Vorjahr, gemeldet waren 98.700 [3]
des Stands vom 1. Quartal 2015 erreichen die Jobanzeigen für Fachkräfte laut Hays-Fachkräfte-Index. Im ersten Quartal lag der Wert rund 26 Punkte höher, vor einem Jahr bei 59 Prozent [4]
Alle vier Werte gelten für das 2. Quartal 2026. BFS steht für das Bundesamt für Statistik der Schweiz.
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Zur Arbeitsmarktstudie 2026→Jede Zahl stammt aus einer öffentlichen Quelle.
Zu jeder Zahl nennen wir Datum und Link. Wo wir etwas selbst einschätzen, steht „unsere Einordnung“ davor.
Wir nutzen Arbeitsmarktberichte mit Datum, etwa den Hays-Fachkräfte-Index, die Engpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit, die IAB-Stellenerhebung, Statistik Austria, das Bundesamt für Statistik und Branchenverbände wie Bitkom (Digitalwirtschaft), BME (Einkauf) und BVL (Logistik). Die Gehälter stammen aus unserem Gehalts-Kompass, der die Gehaltsquellen je Rolle nebeneinanderstellt.
Wir übernehmen jede Zahl so, wie die Quelle sie nennt, mit Stand und Abrufdatum und ohne eigene Rechnung oder Rundung. Nennen zwei Quellen verschiedene Werte, steht hier der Wert der Quelle, auf die wir verlinken.
Welche Anforderungen in einem Bereich gefragt sind, leiten wir aus Rollenprofilen und Studien ab. Prozentwerte ohne Quelle nennen wir nicht.
Wir prüfen die Quellen jedes Quartal und die Links jede Woche. Eine eigene Auswertung von Jobanzeigen kommt später dazu und bekommt dann einen eigenen Abschnitt.
Was Führungskräfte zum Arbeitsmarkt 2026 wissen sollten.
Wie ist der Arbeitsmarkt für Fach- und Führungskräfte 2026?
In Deutschland ist er schwach: Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zählte im zweiten Quartal 2026 rund 1 Million offene Stellen, 11 Prozent weniger als im ersten, und der Hays-Fachkräfte-Index fiel auf 36 Prozent. Im September stieg das ifo Beschäftigungsbarometer leicht auf 95,1 Punkte, eine echte Erholung sieht das ifo Institut aber noch nicht.
Wo fehlen die meisten Fachkräfte?
In Pflege und Gesundheit, in Bau und Handwerk: Für 2025 zählt die Bundesagentur für Arbeit 157 Berufe mit Fachkräftemangel, sechs weniger als im Vorjahr. Im IT-Vertrieb und in der Softwareentwicklung sah sie 2025 keinen Engpass mehr.
Wie viele offene Stellen gibt es in Österreich und der Schweiz?
In Österreich waren im zweiten Quartal 2026 laut Statistik Austria im Schnitt 123.400 Stellen unbesetzt, 16,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. In der Schweiz meldeten die Unternehmen laut Bundesamt für Statistik 98.700 offene Stellen und damit 2,7 Prozent mehr als vor einem Jahr.
Woher kommen die Zahlen auf dieser Seite?
Aus öffentlichen Quellen mit Datum: vom IAB, von Statistik Austria, dem Bundesamt für Statistik, Hays, der Bundesagentur für Arbeit und dem ifo Institut. Eigene Auswertungen von Jobanzeigen durch synvyr kommen später dazu.
Alle Quellen mit Datum und Link.
- IAB: IAB-Stellenerhebung für das zweite Quartal 2026, Rückgang der offenen Stellen auf rund 1 Million, 03.09.2026. iab.de (öffnet in neuem Tab)
- Statistik Austria: Weniger offene Stellen in Österreich im 2. Quartal als zu Jahresbeginn 2026, Pressemitteilung vom 05.08.2026. statistik.at (öffnet in neuem Tab)
- Bundesamt für Statistik: Zunahme der Beschäftigung im 2. Quartal 2026, Medienmitteilung vom 27.08.2026. admin.ch (öffnet in neuem Tab)
- Hays: Fachkräfte-Index, Gesamtauswertung 2. Quartal 2026, Basis 1. Quartal 2015, abgerufen am 29.09.2026. hays.de (öffnet in neuem Tab)
- Bundesagentur für Arbeit: Fachkräfte bleiben knapp, Zuwanderung gewinnt weiter an Bedeutung, Presseinfo Nr. 32 vom 02.09.2026. arbeitsagentur.de (öffnet in neuem Tab)
- ifo Institut: Firmen streichen etwas weniger Jobs (September 2026), Pressemitteilung vom 28.09.2026. ifo.de (öffnet in neuem Tab)
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